Medizin- bzw. Gesundheitskommunikation II
Geschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit in mehreren Teilen: Teil II
Von Tobias Liebert (T.L.)
Vorbemerkungen
Hier beginnt Teil II einer zunächst aus zwei Teilen bestehende Abhandlung zur Geschichte der Medizin- bzw. Gesundheitskommunikation bzw. – traditionell formuliert und auf öffentliche Kommunikation fokussiert – der Medizin- bzw. Gesundheitspublizistik. Die Untergliederung der online dargebotenen Fassung in zunächst zwei, perspektivisch drei Teile ist dem nötigen Platzumfang geschuldet.
Falls Sie den Teil I noch nicht kennen, empfehlen wir, zuerst den Teil I und die dortige Einführung zur Kenntnis zu nehmen. Wenn Sie mit Teil II fortsetzen möchten, lesen Sie bitte auf der nächsten Seite weiter.
Bevor Sie zur nächsten Seite und damit zum Text des Teiles II übergehen, können Sie auf dieser Seite hier noch einige Beispiele für die visuell-bildliche Darstellung von Medizin bzw. Krankheit und von Ärzten in bzw. mittels Medien und Kunst anschauen. Die Auswahl der Motive erfolgte nicht nach ihrer fachlich-medizinischen Bedeutung, sondern um die Vielfalt medial-künstlerischer Darstellung zu zeigen. Die Abbildungen sollen die Illustrationen in den Teilen I und II ergänzen.
Ärzte aus verschiedenen Zeiten im Bild
Abb.: Statue des Kopfes von Hippokrates von Kos, angefertigt im 1. Jhdt. unserer Zeitrechnung. Aufbereitet von Yair Haklai auf Basis der Datei „Herm with the head of Hippocrates-Uffizi.jpg“ .Quelle: Wikimedia Commons. Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.
Abb.: Statue des Asklepios, ausgestellt im Museum des antiken Theaters von Epidauros. Foto von Michael F. Mehnert (2008). Quelle: Wikimedia Commons. Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Auch wenn unsere textliche Darstellung im Teil I mit dem Mittelalter beginnt und das Altertum nicht behandelt, kommen wir um die Erwähnung von Hippokrates (460 v.u.Z.-370 v.u.Z.) aus dem antiken Griechenland nicht herum. Er gilt als früher Begründer einer wissenschaftlich orientierten Medizin. Das nach ihm benannte Arztgelöbnis, der Eid des Hippokrates (https://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates ), ist auch der Allgemeinheit weithin bekannt.
Die Abb. rechts zeigt keinen Menschen, sondern einen griechischen Gott. Damit gehört er gewissermaßen auch zum „medizinischen Personal“. Mit seinem Namen ist er auch heute noch präsent: Asklepios, der Gott der Heilkunst (https://de.wikipedia.org/wiki/Asklepios ).
Die folgenden Abbildungen zeigen Arztpersönlichkeiten aus dem Mittelalter und der Neuzeit.
Abb.: Porträt von Paracelsus (eigentlich: Theophrastus Bombast von Hohenheim, 1493/94-1541), Arzt und Naturphilosoph. Angefertigt von Hirschvogel ca. 1540. Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
Abb.: Lorenz Fries (um 1490-1531/32), Arzt, Astrologe und Geograph aus dem Elsass. Autorenbild aus: Lorenz Fries: Ars memorativa. Straßburg 1523. Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
Abb.: Jacob Horst(ius) (1537-1600), Mediziner. Holzschnitt von 1561. Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
Abb.: Maximilian Oberst, Chirurg und Hochschullehrer (1849-1925). Foto vor 1900. Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
Krankheiten aus verschiedenen Zeiten im Bild
Abb.: Opisthotonus (schwerer Krampf der Streckmuskulatur des Halses und des Rückens) bei einem an Tetanus erkrankten Patienten (1809). Gemälde von Charles Bell. Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
Abb.: 24-jähriger Mann aus Norwegen, der an Lepra leidet (Foto von Pierre Arents ca. 1886 für das Buch Traité pratique et théorique de la lèpre). Quelle: Wikimedia Commons. Public Domain.
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Anmerkungen
Bildnachweis für Beitragsfoto (ganz oben): Montiert und (farblich) bearbeitet von Anika Liebert aus: Krankenbett des Deutschen Roten Kreuzes mit Bettpfanne (um 1900?). Fotografiert von Sigismund von Dobschütz (Seeteufel) am 17. Februar 2013. Quelle: Wikimedia Commons / Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode.en Und: Äskulap- bzw. Asklepiosstab. Autor: Luigi Chiesa (2010). Quelle: Wikimedia Commons. Gemeinfrei / Public Domain.








