Kommunikation zum Ende der Frühen Neuzeit: Presse und Öffentlichkeit im 18. Jahrhundert
Thematische und geografische Universalisierung öffentlicher Kommunikation einschließlich Medizin als Thema der periodischen Informationspresse
Das 18. Jahrhundert ist noch eine Standesgesellschaft, aber zugleich auch „bekannt als das Jahrhundert der Aufklärung“ (Altena/van Lente 2009, S. 87f.).
Im 18. und 19. Jahrhundert drängte die neue bürgerliche Klasse danach, sich neben der bisher herrschenden Aristokratie zu behaupten und verteidigte selbstbewusst ihren Beitrag zur Modernisierung der Gesellschaft […]. Neue Berufe, die sich die Ideologie vom wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zu Eigen machten, rangen um Anerkennung. Druckunternehmer und Verleger – Frauen fanden sich unter ihnen so gut wie gar nicht – waren Teil dieser neuen gesellschaftlichen Schichten, die nach der Absicherung ihres gesellschaftlichen und ökonomischen Status suchten […].
(Thomaß u. a. 2024, S. 7)
Zu diesen neuen Professionen gehörte auch der Arzt in einem modernen Verständnis, also als akademisch, auf dem neuesten Stand der Wissenschaften gebildeter Mediziner.
Die bürgerlichen Emanzipationsbestrebungen und der wissenschaftlich-technische Fortschritt schlossen immer mehr alle Lebensbereiche und Themen ein, was auch die inhaltliche Universalität der Publizistik – weit über ihre bisherigen Schwerpunkte Politik / Staat und Militär / Kriege sowie weit über Herrschafts- und Gelehrteninformation hinaus – erhöhte und prinzipiell umfänglich herstellte. „Der Weg aus der mittelalterlichen Gebundenheit des Denkens und Verhaltens in ein Weltbürgertum des Zeitalters der Aufklärung ist gleichsam mit Zeitungsblättern ausgelegt, deren regionale Universalität täglich und wöchentlich den Horizont erweitert“, formuliert bildhaft Deneke (1969, S. 140).
Dies gilt auch für Medizin als Thema in den Medien. „Erst allmählich um die Wende zum 18. Jahrhundert gewinnt die Medizin im Zeitungswesen so viel an Boden, dass sie an der regionalen, geographischen Universalität des Nachrichtenwesens sichtbar teilhat. Erst von dieser Zeit an wird auch in den Nachrichtenzeitungen für die medizinische Thematik ‚die innere Zusammengehörigkeit der Länder und Kontinente begründet‘ (Jessen).“ Dieser Prozess vollzog sich über das ganze 18. Jahrhundert bis ins nächste (19.) Jahrhundert hinein: „In der Folge verstärkte sich dann diese thematische Expansionsbewegung merklich, um in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in etwa den Raum in der Tagespublizistik der Zeitungen und Zeitschriften zu erobern, den die medizinisch-ärztliche Thematik quantitativ auch in den Publikationsorganen des 19. und 20. Jahrhunderts einnimmt“, meint jedenfalls Deneke (1969, S. 140).
Dies ist aber vor allem relativ im Verhältnis zur gesamten Informationsmenge zu verstehen, die sich absolut zum 20. Jahrhundert hin weiter deutlich vergrößerte. Cattani beispielsweise stellte 1913 staunend für das „medizinische Gepäck dieser oder jener Art“ in der allgemeinen Presse fest:
Während man noch in den Jahrgängen vor 10 und 20 Jahren recht selten auf derartige Abhandlungen stößt, bilden sie jetzt eine tägliche Geistesnahrung der Leser
(Bäder/Cattani 1993, S. 17).
Nichtsdestotrotz beschäftigten sich bereits die „Zeitungen des 18. Jahrhunderts […] ständig mit Themen aus dem Bereich der Medizin“. „So projizierten sie zum Beispiel den Streit der Meinungen um die Pockenschutzimpfung“. Bäder/Cattani (1993, S, 109f.) führen Beispiele über Impffortschritte und -hemmnisse aus den Jahren 1725, 1737, 1752, 1754 und 1799 (Hamburgischer Correspondent und Vossische Zeitung Berlin) an.
Im 18. und mehr noch im 19. Jahrhundert durch die illustrierten Zeitschriften nahm auch die „medizinische Illustration“ einen Aufschwung. Aber schon spätestens im 18. Jahrhundert – beispielsweise in den Bebilderungen der Pestepidemie von 1720/21 – zeigte sich, dass (…)
(…) die rein fachlichen Zwecken dienende, gleichsam erklärende und belehrende Illustration und die bildliche Darstellung medizinischer Ereignisse, die die Sensationslust der Menge befriedigen sollte, nebeneinander her[liefen].
(Bäder/Cattani 1993, S. 150f.)
Öffentlichkeit bzw. Publika in Stadt und Land im 18. Jahrhundert
Aber es dämmerte bereits eine neue Rolle des „vierten Standes“, also der Menschen jenseits von Klerus, Aristokratie und Bürgertum, herauf. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts kam es zu einem „sprunghaften Anstieg der Bevölkerungszahlen“ in Deutschland, aber auch beispielsweise in Frankreich und Großbritannien. Dies geschah bereits ein Jahrhundert vor der eigentlichen „Verstädterung“, die „erst im Zuge der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ erfolgte. (Schiewe 2004, S. 169)
In den Städten des 18. Jahrhunderts war die Bevölkerungsentwicklung widersprüchlich: Die Sterberate (…)
(..) war in den Städten bis ins 19. Jahrhundert […] höher als die Geburtenrate und die anhaltende Zuwanderung vom Land folglich eine Notwendigkeit
(Altena/van Lente 2009, S. 34).
Vor allem Haupt- bzw. Residenz- sowie Garnisonsstädte legten zu: Wien im Herzen Europas, Sitz von Bischöfen, Königen und Kaisern und – mit Unterbrechung – bis 1806 Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erhöhte seine Einwohnerzahl von 105 Tausend Einwohnern im Jahr 1700 auf 247 Tausend im Jahr 1800. Einen atemberaubenden Aufstieg erlebte das preußische Berlin: von 24 Tausend (1700) auf 172 Tausend (1800). Die Hafenstadt Hamburg als „Tor nach Übersee“ entwickelte sich von einer bereits hohen Ausgangsposition zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit 70 Tausend Bewohnern auf 130 Tausend beim nächsten Jahrhundertwechsel. Im Jahr 1800 lautet die weitere Rangfolge: das böhmische Prag 77 Tausend, das schlesische Breslau 64 Tausend, das sächsische Dresden 61 Tausend und das bayrische München 48 Tausend.
Die alten Reichs- und traditionellen Messestädte wie (hier in absteigender Reihenfolge nur Beispiele) Frankfurt am Main, Leipzig oder Nürnberg kamen 1800 nur auf Einwohnerzahlen von 42 bis 25 Tausend. (Kiesel/Münch 1977, hier zitiert aus Schiewe 2004, S. 169) Einige dieser Städte sollten aber später im Zuge der Industrialisierung teils gewaltig wachsen.
„Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein lebten 80 bis 90 % der europäischen Bevölkerung auf dem Land, die meisten in Dörfern mit höchstens ein paar hundert Einwohnern“ (Altena/van Lente 2009, S. 29).
Während sich in den Städten die Ständeordnung stärker ausdifferenzierte (Dreiteilung in dünne bürgerliche Oberschicht, breitere mittel- und kleinbürgerliche Schicht, meist mehrheitliche plebejische Unterschicht), blieb die Dorfgemeinschaft (abgesehen vom Grundherrn und Amtsverwalter) bis etwa 1810 „nicht oder kaum durch Standesgrenzen eingeengt“ (Schiewe 2004, S. 173f.). „Die Mehrzahl der Dorfbewohner waren Bauern. Daneben gab es eine Handvoll Handwerker, einen Priester und gelegentlich einen Lehrer, die häufig ebenfalls ein kleines Stück Land bearbeiteten.“ (Altena/van Lente 2009, S. 29).
Man wohnte, arbeitete und feierte zusammen, ging gemeinsam zur Kirche […] Durchbrochen wurde dieser geschlossene Kommunikationsraum nur durch außergewöhnliche, allerdings mehr oder weniger regelmäßig stattfindende Ereignisse: dem Markttag in der Stadt, von dem man die neuesten Nachrichten mitbrachte; den Reisenden und Wandergesellen, die gelegentlich Station machten und die von anderen Gegenden erzählten, den fahrenden Theaterleuten und Musikanten, später auch den fahrenden Leihbibliotheken, die neben der Unterhaltung auch Neuigkeiten über das Leben in der Stadt mitbrachten.
(Schiewe 2004, S. 173f.)
Die Gemeinschaften und Kommunikationskreise in den städtischen Schichten und Dorfgemeinschaften wurden zunehmend durch Mediennutzung (Literatur, periodische Presse) beeinflusst und durch kollektive Auseinandersetzung mit diesen Medien charakterisiert. Gebildete Adlige und Bürgerliche fanden sich schon im Barock zu Sprachgesellschaften zusammen, so 1617 zur so genannten „Fruchtbringenden Gesellschaft“. Auch bereits im frühen 17. Jahrhundert weiß man von „städtischen Abonnementsgemeinschaften für Zeitungen“, die auch auf das Land vordrangen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts „setzte sich dies auf der Ebene der Bücher fort“. So genannte „Lesegesellschaften“ von beispielsweise 90 bis 100 Personen praktizierten „neue Formen der Verteilung von Lektüre und ein gemeinschaftliches Lesen“. In solchen „Sozietäten“ fand die „Vorbereitung des einzelnen auf das neue Zeitalter der Schriftlichkeit statt[…]“. (Schiewe 2004, S. 185ff.)
Entwicklungen in der periodischen Presse: Aufklärung und Moralische Wochenschriften sowie politische Zeitungen
„Gegenüber der früheren Auffassung von öffentlicher Kommunikation als Gewerbe“ bzw. als reiner oder vorrangiger Informationstätigkeit „setzte sich seit dem frühen 18. Jahrhundert bei den Publizisten eine andere Auffassung durch, zuerst bei den Schreibern von Zeitschriften.“ (Körber/Stöber in Jarren 1994, S. 217) Belehren und Erziehen traten in den Vordergrund. Dies hängt mit der heraufziehenden bürgerlichen Aufklärung und interventionistischen Auffassungen im Gesundheitsbereich zusammen.
Bereits im beginnenden 18. Jahrhundert gab es sporadische Versuche, die öffentliche Gesundheit mit kommunikativen Maßnahmen zu verbessern (Atkin und Marshall 1996).
(Rossmann in Rossmann/Hastall 2019, S. 3)
Moralische Wochenschriften
Publizistischer Ausdruck dieses neuen Verständnisses sind erstens die ab 1713 erscheinenden ersten deutschen „moralischen Wochenschriften“. Nach englischen Vorbildern bieten sie unterhaltsame Belehrung für die bürgerliche Lebenssphäre, Bildung und Erziehung entsprechend den Idealen der Frühaufklärung. Am bekanntesten wurde „Der Patriot“ aus Hamburg 1724-26. (Stader 1989, S. 89ff. und 95)
Auch in Wien zogen – allerdings zeitversetzt – die Moralischen Wochenschriften ein: „1762 gab der gebürtige Sachse Christian Gottlob Klemm die erste Zeitschrift dieses Genres [in Wien] unter dem Titel Die Welt heraus“ (Seidler in Karmasin/Oggolder 2016, S. 146).
Die Moralischen Wochenschriften wollten aufklären und dem Bürgertum ein tugendhaftes Leben vermitteln.“ Mit ihnen „– und durch sie hervorgebracht – entstand im 18. Jahrhundert nach und nach jenes Publikum“, das versuchte, „sich über seine eigene Stellung innerhalb des gesellschaftlichen Gefüges klar zu werden. […] In diesem Austausch entstand eine […] literarische Öffentlichkeit – die notwendige Bedingung für die Herausbildung des Bürgertums und für die Entstehung jener späteren Öffentlichkeit, die sich ausdrücklich als eine gesellschaftliche Macht gegenüber der staatlichen Herrschaft verstand.
(Schiewe 2004, S. 139; vgl. auch Deneke 1969, S. 171, 175)
In einem vorherigen Absatz wurde bereits die Veränderung des Selbstverständnisses der Zeitungs- und Zeitschriftenmacher thematisiert. Bürgerliche Aufklärung und Emanzipation machten die einstigen „Zeitunger“ zu „Publizisten“, die zu allem frei eine Meinung äußern und diese auch in der öffentlichen Kommunikation befördern wollten.
Politische Organe
Publizistischer Ausdruck dieses neuen Verständnisses sind zweitens explizit politische Organe. Beflügelt durch revolutionäre Umwälzungen schloss Publizistik nun auch Kernbereiche staatlicher Machtausübung und eine öffentliche parteiische Auseinandersetzung um diese ein.
Seit der Französischen Revolution gab es auch Zeitschriften mit politischen Betrachtungen (z. B. Berlinische Monatsschrift, 1798). Für diese neue Art de ‚kritischen‘ Journalismus gab es keine festen Handwerksregeln.
(Körber/Stöber in Jarren 1994, S. 217)
Politische Abhandlungen, Kommentare und Diskussionen über bloße herrschaftskonforme Verlautbarungen hinaus flossen zunehmend auch in Teile der übrigen Presse bzw. der Zeitungen ein oder initiierten bzw. bereicherten Neugründungen. Wichtiges Beispiel dafür ist die 1798 von Johann Friedrich Cotta gegründete Allgemeine Zeitung, die sich zu einer der wichtigsten deutschen politischen Tageszeitungen entwickelte.
Hoher Aufklärungsbedarf und Umfang zu diffundierenden neuen Wissens sowie kritisch-publizistische Herangehensweisen zeigten sich auch in der Medizin. Dies beeinflusste nicht nur politische Zeitungen und die Moralischen Wochenschriften für die bürgerliche Allgemeinheit, sondern auch die weitere Entwicklung der wissenschaftlichen und Fachpresse.
Entwicklungen in der periodischen Presse: Medizinische Fachzeitschriften und ihre Differenzierung
Professionalisierung und Spezialisierung in Wissenschaft und Medizin schritten im 18. Jahrhundert voran. In der Medizin wurden immer mehr Studien erstellt.
Exemplarisch angeführt sei die vergleichende Studie zur Wirkung von Zitrusfrüchten bei Skorbut durch den englischen Marine-Arzt James Lind im Jahr 1747.
(Hastall/Lang in Rossmann/Hastall 2019, S. 16)
Viel veränderte sich in der Pharmazie.
Mit dem Aufstreben der Naturwissenschaften im 18. Jahrhundert wurde der bisherige Arzneischatz einer kritischen Prüfung unterzogen. Binnen weniger Jahrzehnte entfielen dadurch mehr als zwei Drittel der bislang in den Arzneibüchern vermerkten Rezepturen.
(Huwer)
Beeinflusst ist dies u.a. von der Herausbildung der Chemie, Biologie etc. oder auch der Chirurgie als eigenständigen Forschungsgebieten. Wurden zunächst noch die „[b]iologische[n] Phänomene […] von Medizinern studiert“, profitierte später die Medizin von der neuen Biologie. „In dem Maße, wie sich Naturwissenschaftler mit Experimenten befassten, um zu verstehen, wie Organismen funktionierten, gerieten Theorien über Lebenskraft in den Hintergrund. Die Chirurgie, traditionell das Arbeitsgebiet handwerklich ausgebildeter Wundheilkundler, die einen viel niedrigeren Statuts hatten als die an der Universität ausgebildeten Doktoren, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts ein akademisches Fach und die Vivisektion [Operation an einem lebenden Tier zu Versuchszwecken – T.L.] entwickelte sich zu einer wichtigen Untersuchungsmethode.“ (Altena/van Lente 2009, S. 104)
Dies alles fand in den „Moralischen Wochenschriften“ des 18. Jahrhunderts und den übrigen bzw. späteren Teilen der Zeitschriftenlandschaft ihren Niederschlag. Deneke (1969, S. 173ff.) referiert viele Beispiele, gegliedert in die Themenbereiche „Arzneikunst“, „Ärzte und Kurpfuscher“ sowie „Gesundheit – ein hohes Gut“. Für die „Hannoverischen Beyträge zum Nutzen und Vergnügen“ (Jahrgänge 1759-1762) und ein naturwissenschaftliches Vergleichsmedium, die „Schwedischen Abhandlungen“, bringt er auch quantitative Ergebnisse zu zehn medizinischen Fachgebieten von Anatomie bis Zahnheilkunde (S. 204). Denekes Beispieldokumentation schließt auch das Themenfeld „Gesundheitspolitik und öffentliches Gesundheitswesen“ ein (S. 253-281). Es folgt zudem eine spezielle Betrachtung der „Gesundheitserziehung“ in Jugendzeitschriften (S. 285-335).
Auch das 18. Jahrhundert kannte noch generalistische bzw. zumindest polydisziplinäre „Fach“-Zeitschriften. Ein Beispiel dafür sind die „Göttinger Gelehrten Anzeigen“, die ab 1747 von Albrecht von Haller redigiert wurden. Von Haller (1708-1777) war Arzt und Botaniker, Begründer der Physiologie, sowie ein „bahnbrechender Dichter seiner Zeit und einer der großen gelehrten Journalisten“. (Bäder/Cattani 1993, S. 153f.)
Typischer für das 18. Jahrhundert waren nun aber rein medizinische Fachblätter. Bäder führt in ihrer Dissertation von 1954 einige solcher an:
- Miscellanea medico-chirurgica-practica et forensia (1731-1737 von Gottlieb Budaeus)
- Medizinische und chirurgische Berlinische wöchentliche Nachrichten (1739-1748, das „erste medizinische Fachblatt […] in deutscher Sprache“)
- Sammlung medizinischer und chirurgischer Anmerkungen (1747-1763, von Militärarzt und Chirurgie-Professor Johann Friedrich Henkel)
- Archiv für die Geburtshülfe, Frauenzimmer- und neu gebohrener Kinder[-]Krankheiten (1787-1797, vom Jenenser Professor Johann Christian Starke; 1798-1804 unter dem Titel Neues Archiv)
Schaut man auf die Zahlen – Bäder beruft sich dabei auf Johann Kirchners Zeitschriftenwerk von 1942 –, zeigt sich eine Dynamisierung im Jahrhundertverlauf:
18 medizinische Zeitschriften, die zwischen 1741 und 1756 neu veröffentlich wurden, stehen 119 neuerschienenen Zeitschriften aus der Zeitspanne von 1766-90 gegenüber
(zit. nach Bäder/Cattoni 1993, S. 155).